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Nootropikafoche

Nootropika sind Nahrungsergänzungsmittel, von denen behauptet wird, dass sie kognitive Funktionen (wie Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Kreativität oder Motivation) bei gesunden Personen verbessern.



Euro / g 0,5 g 1 g 5 g 10 g
NSI-189 freebase 40 30 25
Sunifiram 5 5
IDRA-21 freebase 20 15
Noopept ab 2g 10 7
Hydrafinil




NSI-189, CAS: 1270138-40-3

(4-benzylpiperazin-1-yl)-[2-(3-methylbutylamino)pyridin-3-yl]methanone
NSI-189
SMILES: CC(C)CCNC1=C(C=CC=N1)C(=O)N2CCN(CC2)CC3=CC=CC=C3

NSI-189, auch als AK199356 bezeichnet, wird seit Mai 2017 angeboten. Es hat vier Stickstoff Atome und kann somit in der Salz Form oder in der freebase Form vorliegen.
Ab November 17 bot Foche sowohl die Phosphat als auch freebase Version an. Seit März 2019 kann nur noch die freebase Version gekauft werden.
Im Januar 20 hat sich Foche von den Nootropics distanziert, und NSI-189 aus dem Sortiment genommen.
Seit April 22 bietet Foche wieder Nootropics an, unter anderem NSI-189. Hier das Foche Analyseergebnis der NSI-189 Mai 22 Charge, die in der freebase Form vorliegt.

NSI-189 ist eine neue Substanz mit vielfältigen potentiellen Anwendungen, die derzeit in diversen Studien untersucht werden. Chemisch ist NSI-189 eine Kombination aus einem Benzylpiperazin und einem Nicotinamid-Derivat. NSI-189 wirkt durch Stimulation der Neuroneogenese (Das Entstehen neuer Nervenzellen im erwachsenen Gehirn) im Hippocampus und unterscheidet sich darin von allen bisherigen Psychopharmaka, die ihre Wirkung durch Interaktion mit Neurotransmitterrezeptoren oder deren Stoffwechsel im Gehirn entfalten.

Im Hippocampus werden eingehende Informationen verarbeitet und gefiltert, Kurz- und Langzeitgedächtnis sind hier angelegt und die Orientierung in der eigenen Umgebung. Der Arbeitsspeicher im Hippokampus ist statisch festgelegt und kann nicht trainiert werden, NSI-189 ist deshalb ein ganz neuer Weg bei der Behandlung kognitiver Defizite.
Wie tief greifend sich neuronales Wachstum in dieser Region auswirkt, zeigt eine soeben abgeschlossene Studie an Menschen mit Depressionen: NSI-189 wirkt als Antidepressivum, ohne die Nebenwirkungen bisheriger Antidepressiva aufzuzeigen. Außerdem profitieren die Patienten von der Einnahme über die Einnahmezeit hinaus.
Allgemein verbessert NSI-189 kognitive Funktionen und Gedächtnisleistung. Entscheidungsprozesse laufen schneller ab und Fokussierung wird erleichtert. Es darf davon ausgegangen werden, dass NSI-189 drogeninduzierte Langzeitfolgen des Gehirns verringern kann und Schäden zu einem gewissen Teil reversibel sind.
Da NSI-189 derzeit nur in klinischen Studien am Menschen eingesetzt wird und noch keine Zulassung als Arzneimittel besteht, ist NSI-189 als eine research chemical einzustufen und die Anwendung am Mensch und Tier sind nicht zulässig.

In den derzeitigen Studien wird NSI-189 in Dosierungen von 40-60mg pro Tag verabreicht. Dabei handelt es sich nur um einen Richtwert, die tatsächliche Dosis kann abhängig von Konstitution, Alter, Körpergewicht und Geschlecht variieren. Eine Dosisanpassung wegen Kreuztoleranz zu anderen Stoffen ist nicht anzunehmen.

Molekülmasse: 366,499 g/mol, Summenformel: C22H30N4O, Reinheit: 98%, CAS: 1270138-40-3

Minimale Bestellmenge: 0,5g

NSI-189
Gewicht 0,5 g 1 g 5 g
Euro / g 40 30 25
Euro 20 30 125










Sunifiram, CAS: 314728-85-3

1-Benzoyl-4-propanoyl-piperazin
Sunifiram
SMILES: CCC(=O)N1CCN(CC1)C(=O)c2ccccc2

Sunifiram, auch als DM-235 bekannt, wird von Foche seit Februar 2017 angeboten. Beim Sunifiram sind die Stickstoffe in einer Amidbindung (N-C=O) eingebunden, wodurch diese nicht mehr basisch sind. Es kann keine Salze bilden und kann nicht als freebase vorliegen.
Nach einer mehrjährigen Pause bietet Foche ab April 22 wieder Nootropics an, unter anderem Sunifiram.

Sunifiram ist ein sogenanntes Ampakin, es wirkt am AMPA-Rezeptor (ein glutamaterger Rezeptor mit signaIverstärkender Wirkung).

Sunifiram verbessert kognitive Funktionen wie Erinnerungsbildung, Wissensabruf, Lernfähigkeit, Aufmerksamkeitsspanne, Wachsamkeit und Entscheidungsfähigkeit. Weiterhin wirkt Sunifiram leicht stimulierend und verbessert die Vigilanz. Es erhöht die Konzentration an Acetylcholin im präfrontalen Cortex und unterstützt die Leistung des Langzeitgedächtnisses.

Sunifiram ist in zahlreichen Studien am Tier und sehr viel eingeschränkter am Menschen erforscht worden. Sunifiram hat keine Zulassung als Arzneimittel und ist daher auch nicht für die Anwendung an Menschen zugelassen. Das Sunifiram von Foche ist nur zur Verwendung als Referenzmaterial oder für die Analyse oder andere Laboranwendungen zugelassen.

Sunifiram ist ein extrem potentes Nootropikum, es verbessert die Lern und Gedächtnisleistung durch eine Erhöhung der Acetylcholinkonzentration in den Nervenzellen und verstärkt somit deren Abspeicherung.

Versuchstiere bekommen eine amnesieogene Substanz und sollen in einem einfachen Labyrinth das Futter finden. Das gleiche wird mit einer Kontrollgruppe gleicher Tiere, aber ohne die Amnesie erzeugende Substanz, getestet. Eine dritte Gruppe bekommt die Amnesie auslösende Substanz, aber 30 Minuten vorher eine Dosis Sunifiram. Am nächsten Tag werden die Tiere wieder in das Labyrinth gesetzt, aber ohne Medikamente.
Die Tiere mit der amnesiogenen Medikation finden nicht den Weg zum Futter, die Kontrollgruppe ohne Medikation findet das Futter direkt ebenso die Tiere, die zwar die Amnesie auslösende Medikation bekamen (also einen Stoff, der das Abspeichern von Erlebnisinhalten verhindert)  zusätzlich aber Sunifiram.
Links zu zwei Sunifiram Dokumenten: Sunifiram Martini und Sunifiram Scapecchi.

In der Patentliteratur wird eine Einzeldosis von 5 -10 mg oral pro Tag angegeben. Dieser Wert beruht nicht auf klinischen Studien sondern auf Laborversuchen an Probanden und kann im Einzelfall (Körpergewicht, Toleranz, körperliche Verfassung usw.) erheblich abweichen. Generell gilt, dass eine kleinere Dosis immer weniger Risiken beinhaltet.

Molekülmasse: 246,304 g/mol, Summenformel: C14H18N2O2, Reinheit: 98%, CAS: 9314726-85-3

4g kosten 20 Euro und stellen die minimale Bestellmenge dar.
Für alle Mengen einen Preis: 5 Euro pro Gramm

Sunifiram
Gewicht 4 g 5 g 10 g
Euro / g 5 5 5
Euro 20 25 50










IDRA-21, CAS:22503-72-6

7-chloro-3-methyl-3,4-dihydro-2H-1,2,4-benzothiadiazine 1,1-dioxide
IDRA21
SMILES: CC1NC2=C(C=C(C=C2)Cl)S(=O)(=O)N1


Foche bietet IDRA-21 seit November 19 an. IDRA-21 hat zwei Stickstoff Atome und könnte als Salz oder in der freebase Form vorliegen. Das seit April 22 angebotene IDRA-21 liegt als freie Base vor. Hier das Foche Analyseergebnis dieser Charge.

Ampakine sind Substanzen, die als Modulatoren der Aufmerksamkeitsspanne und zur Steigerung der Lernfähigkeit durch Aktivierung des AMPA-Glutamatrezeptors wirken.
Das nootrope Potenzial von Ampakinen wird derzeit von Wissenschaftlern der US-amerikanischen DARPA-Agentur zur Steigerung der taktischen Wirksamkeit von Soldaten mit Schlafmangel untersucht.

Eines der neuesten Ampakine, die auf dem öffentlichen Markt erhältlich sind, ist IDRA-21, das sich durch extrem lang anhaltende Wirkungen und experimentell nachgewiesene Vorteile auszeichnet.
IDRA-21 ist ein Nootropic, das von der chemischen Struktur des Benzothiadiazins (nicht zu verwechseln mit Benzodiazepin) abgeleitet ist. Ein Artikel von Chemical Wizardry behauptet, dass IDRA-21 mit Aniracetam verwandt ist, einem anderen Nootrop mit ähnlichen (aber weitaus schwächeren) Ampakineigenschaften.

IDRA-21 hat dank seiner Eigenschaften als Ampakine das Potenzial, Wachheit und Bewusstsein zu fördern. Die Aktivierung des AMPA-Rezeptors führt zu einer Erleichterung der Lernfähigkeit, indem die Plastizität der Nervenverbindungen sowie andere durch Glutamat vermittelte Effekte wie die Verbesserung der situativen Wachsamkeit gefördert werden.

In Tierstudien zeigte IDRA-21 extrem langlebige nootropische Effekte wie verbessertes Lernen und verbessertes Gedächtnis für bis zu 48 Stunden mit einer einzigen Dosis: diese liegt bei 10 bis zu 20 mg innerhalb von 48 Stunden. 

Molekülmasse: 232,687 g/mol, Summenformel: C8H9ClN2O2S, CAS: 22503-72-6, Reinheit über 98%

Minimale Bestellmenge: 1g

IDRA-21
Gewicht 1 g 5 g
Euro / g 20 15
Euro 20 75










Noopept, CAS: 157115-85-0

Ethyl 2-[[(2S)-1-(2-phenylacetyl)pyrrolidine-2-carbonyl]amino]acetate
Noopept
SMILES: c2ccccc2CC(=O)N1CCC[C@@H]1C(=O)NCC(=O)OCC

N-Phenylacetyl-l-Prolylglycinethylester ist ein Prodrug von Cycloprolylglycin. Andere Namen sind Noopept, GVS-111 oder Omberacetam. Beim Noopept sind die Stickstoffe in einer Amidbindung (N-C=O) eingebunden, wodurch diese nicht mehr basisch sind. Es kann keine Salze bilden.

Die Synthese wurde erstmals 1996 realisiert. Noopept ist in Russland ohne Rezept erhältlich und sollte nur oral eingenommen werden. Bis 2017 war der Metabolismus nicht gut verstanden, da Cycloprolylglycin nach der Verabreichung beim Menschen nicht nachgewiesen werden konnte. Erst neuere Untersuchungen zeigen, dass Noopept im menschlichen Körper in Cycloprolylglycin umgewandelt wird.

Noopept wurde wegen seiner neuroprotektiven Eigenschaft bei der Behandlung von Hirnverletzungen und Schlaganfällen untersucht. Eine Studie, die an Ratten durchgeführt wurde, zeigt antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften und die Fähigkeit, die Neurotoxizität von überschüssigem Kalzium und Glutamat zu hemmen und die Blutrheologie zu verbessern. Noopept hat eine ähnliche psychostimulatorische Wirkung wie Piracetam. Ein kognitiver Schub wird beschrieben.
Noopept soll Wachsamkeit und Konzentration fördern und bei älteren Menschen mit leichter kognitiver Beeinträchtigung als Gedächtnisverstärker wirken.

Noopept wird häufig mit 10-30 mg pro Tag dosiert. Es gibt jedoch keine Beweise dafür, welche Dosis von Noopept optimal ist. Nur wenige Studien wurden mit Noopept am Menschen durchgeführt.
In Tierstudien wurden Dosen im Bereich von 0,1 mg/kg Körpergewicht bis 10 mg/kg Körpergewicht verwendet.
Es sind keine Langzeitstudien bekannt, um die anhaltende Wirkung einer chronischen Anwendung zu bewerten. Die längste am Menschen durchgeführte Studie dauerte 56 Tage. Es gibt daher keine Noopept-Dosis, die als sicher bezeichnet werden kann.

Molekülmasse: 318,37 g/mol, Summenformel: C17H22N2O4, Reinheit: 98%, CAS: 157115-85-0

Minimale Bestellmenge: 2g

Noopept
Gewicht 2 g 5 g
Euro / g 10 7
Euro 20 35










Hydrafinil, CAS: 1689-64-1

9H-fluoren-9-ol
Hydrafinil
SMILES: C1=CC=C2C(=C1)C(C3=CC=CC=C32)O

ausverkauft, wird erneut hergestellt

Foche hat Hydrafinil selber hergestellt. Es ist ein Beispiel für eine Substanz, die nicht als Salz vorliegen kann.
Foche wird oft gefragt, warum einige Stoffe nicht als Salz oder als freebase vorliegen können. Sunifiram, Noopept und Hydrafinil sind Beispiele solcher Substanzen:
Man kann sich als einfache Faustregel merken, dass Stoffe mit einem Stickstoff-Atom (N) basisch sind und Salze bilden können. Fast alle Foche Produkte und auch fast alle Arzneistoffe haben mindestens ein Stickstoff Atom, sind Basen und können Salze bilden (oder als freebase vorliegen). Hat eine Struktur keinen Stickstoff, wie Hydrafinil, dann bildet sie kein Salz (und auch keine freebase).
NSI-189 hat Stickstoffe, kann als freie Base oder als Salz vorliegen. Phosphat, Sulfat, Fumarat oder Hydrochlorid – viele Salze sind möglich. Das NSI-189 von Foche liegt in der freebase Form vor.
Beim Sunifiram und Noopept sind die Stickstoffe in einer Amidbindung (N-C=O) eingebunden, wodurch diese nicht mehr basisch sind. Wäre quasi eine Ausnahme obiger Stickstoff-Regel. Sunifiram und Noopept können nicht in der Salz oder freebase Form vorliegen.
IDRA-21 hat Stickstoffe und kann als Salz oder freebase vorliegen.
Die Salzform ist oft besser als die freie Base in Wasser löslich und wird meistens bei Medikamenten verwendet. Es kann aber auch sein, dass die freie Base gut löslich ist, vom Körper aufgenommen wird, nicht übel riecht und gut handhabbar ist. Dann gibt es keinen Grund, ein Salz zu bilden. So wie es beim IDRA-21 von Foche der Fall ist, welches in der freebase Form vorliegt.
Phenethylamine sind als Base flüssig, riechen nach Fisch und sind schlecht wasserlöslich. Daher schlecht für die orale Gabe geeignet in Form der freien Base. Man bildet dann das Salz.

Hydrafinil (Fluorenol) wurde ursprünglich von Cephalon Pharmaceuticals als eugeroisches (wachheitsförderndes Mittel) synthetisiert. Nach seiner Synthese war Fluorenol einer von mehreren Kandidaten, die als Nachfolger des populären Medikaments Provigil (Modafinil) angesehen wurden.
Aus unbekannten Gründen verwarf Cephalon jedoch die Entwicklung von Fluorenol als potenziell neuartigem Eugeroikum. Stattdessen richteten sie ihre Bemühungen darauf aus, das Medikament Armodafinil zu entwickeln. Armodafinil (verkauft unter dem Markennamen „Nuvigil“) wurde als offizieller pharmazeutischer Nachfolger von Provigil bekannt, nicht Fluorenol.

Fluorenol ist giftig für Wasserorganismen wie Algen, Bakterien und Krebstiere. Fluorenol wurde 1939 als Insektizid patentiert und ist ein Algizid gegen die Grünalge Dunaliella bioculata. Über Toxizität und Karzinogenität beim Menschen ist nichts bekannt.

Der Wirkungsmechanismus von Hydrafinil ist relativ unklar. Es stärkt wahrscheinlich die psychomotorische Wachsamkeit und kognitive Leistungsfähigkeit durch Hochregulierung der dopaminergen und noradrenergen Systeme.
Es wird spekuliert, dass Hydrafinil als 5-HT6-Rezeptorantagonist fungiert, wodurch der Glutamat und Cholin Spiegel im Gehirn erhöht wird. Dies fördert Lernen und Gedächtnis. Auch kommt es zu mehr Dopamin und Noradrenalin im präfrontalen Kortex. Dadurch verbessert es die kognitive Funktionen.
Hydrafinil kann auch als schwacher Dopamin-Wiederaufnahmehemmer wirken und dadurch die extrazellulären Konzentrationen von Dopamin erhöhen.
Es wird angenommen, dass Hydrafinil die GABA-Spiegel in bestimmten Regionen des Gehirns wie dem medialen präoptischen Bereich und dem hinteren Hypothalamus senkt. Dadurch kann die Wachsamkeit verbessert und den Histaminspiegel erhöht werden. Histamin spielt eine entscheidende Rolle bei der Regulierung des Schlaf-Wach-Zyklus und des zirkadianen Rhythmus.

Hydrafinil ist weniger stimulierend als Modafinil, macht aber wacher und kann eine leichte Euphorie und Stimulierung hervorrufen, ohne die Nervosität anderer Stimulanzien zu besitzen
Hydrafinil ist als Stimmungsaufheller wirksamer als Modafinil.
Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass bei Hydrafinil die Nebenwirkungen geringer sind und es sogar weniger süchtig machen könnte als Modafinil. Es sind aber keine Langzeitstudien bekannt, um die Risiken einer chronischen Anwendung einschätzen zu können.

Die Dosierung von Hydrafinil liegen bei 50 bis 100 mg pro Dosis. Es sollte vermieden werden, mehr als 150 mg an einem einzigen Tag einzunehmen.
Außerdem ist es am besten, die erste Dosis früh am Tag einzunehmen.
Hydrafinil hat eine kürzere Halbwertszeit als Modafinil. Sie beträgt etwa 6 bis 8 Stunden.

Molekülmasse: 182,22 g/mol, Summenformel: C13H10O, Reinheit: 98%, CAS: 1689-64-1

Ein Gramm Hydrafinil (minimale Bestellmenge) kostet 20 Euro.

Hydrafinil
Gewicht 1 g
Euro / g 20
Euro 20










Bromantane, CAS: 87913-26-6

N-(4-Bromophenyl)adamantan-2-amine
Bromantane

kein Verkauf wegen der Wada-Verbotsliste

Bromantane, auch als 1-(p-Bromphenyl)-aminoadamantan, Bromontan, ADK-709 oder Ladasthen® bekannt, liegt in freebase Form vor.

Bromantane wurde in der ehemaligen Sowietunion in den 1980ern am staatlichen Zakusov Institut für Pharmakologie der russischen Akademie für medizinische Wissenschaft entwickelt und besonders an Militärs und Sportler vergeben. Es ist in Russland bis heute unter den Markennamen Ladasthen® als Medikament gegen „Neurasthenie, Leistungsschwäche und Depressionen" erhältlich.

Bromantane ist ein „mildes" Stimulanz  aus der Gruppe der Aminoadamantane. Es unterscheidet sich von anderen Psychostimulantien (die ein Phenethylamin enthalten) durch eine Steigerung der Dopaminsynthese im Gehirn, anstatt durch Release oder Wiederaufnahmehemmung.
Es verbessert  körperliche und mentale Leistungsfähigkeit, senkt den Plasmaspiegel der entzündungsfördernden Cytokine Interleukin 4, -6 und -17. Nebenbei erhöht es die Empfänglichkeit gegenüber sexueller Stimulanz beider Geschlechter. Eine Einzeldosis führt nach etwa 1,5-2 Stunden zu einer 2,5-fache erhöhten Produktion  von Tyrosin Hydroxylase und L-Dopa-Decarboxylase und ein Anstieg der Dopamin Konzentration in gleicher Korrelation.
Der stimulierende Effekt von Bromantane ist besonders unter Belastung und physischen Stress deutlich und weniger im Ruhezustand bei voller Homöoostase. Sauerstoffmangel, Kälte und Erschöpfung werden wesentlich besser toleriert und die Erholungszeiten nach Extrembelastungen sind deutlich verkürzt, der Organismus  regeneriert schneller.
Diese besonderen Eigenschaften haben selbstverständlich Sportmediziner und Militärs genutzt, um z.B. weniger Ruhepausen zwischen entbehrungsreichen Märschen zu benötigen und Sportler wieder schneller Wettkampftauglich zu machen (Doping).
Neben diesen weniger rühmlichen Anwendungen ist Bromantane aber auch ein ausgiebig erforschtes und verträgliches Medikament bei Schwäche und Erschöpfungszuständen aller Art, es wirkt zugleich antidepressiv und angstlösend und findet in Russland bei diesen Indikationen breite Anwendung.
Bromantane potenziert herkömmliche Stimulantien. Es wird berichtet, dass nach Einnahme über einen längeren Zeitraum keine Abhängigkeit oder Toleranzentwicklung entsteht. Bei der medizinischen Anwendung werden Dosierungen von 100mg täglich empfohlen. Obwohl Bromantane kein research chemical ist und seine gute Wirksamkeit in großen Studien gut dokumentiert ist, gibt es keine Zulassung für den europäischen Arzneimittelmarkt und darf daher auch nicht als Arzneimittel angeboten werden. Das Bromantane von Foche ist nur zur Verwendung als Referenzmaterial oder für die Analyse oder andere Laboranwendungen zugelassen.

In der Patentliteratur wird eine Einzeldosis von 100 mg oral pro Tag angegeben. Dieser Wert beruht nicht auf klinischen Studien sondern auf Laborversuchen an Probanden und kann im Einzelfall (Körpergewicht, Toleranz, körperliche Verfassung usw.) erheblich abweichen. Generell gilt, dass eine kleinere Dosis immer weniger Risiken beinhaltet.

Molekülmasse: 306,246 g/mol, Summenformel: C16H20BrN, Reinheit: 98%, CAS: 87913-26-6











CRL-40,940, CAS:90280-13-0

(2-Amino-2-oxoethyl)[bis(4-fluorophenyl)methyl]sulfoniumolate
CRL-40,940

ausverkauft

CRL-40940 (auch bekannt als Flmodafinil, Bisfluormodafinil und Lauflumid) ist das Bisfluoranalogon von Modafinil. Es ist sowohl ein eugeroischer als auch ein schwacher Dopamin-Wiederaufnahmehemmer. Die Erfinder behaupten, dass es wirksamer als Modafinil und Adrafinil sei und weniger Nebenwirkungen habe. Es wurde 2013 patentiert und seit Dezember 2015 laufen klinische Phase-I-Studien.
Foche hatte bereits im Jahr 2016 CRL-40941, auch als Fladrafinil oder Fluorafinil bekannt, angeboten.

In der Patentliteratur wird beim CRL-40940 eine Einzeldosis von 40 - 75 mg oral angegeben. Die Dosis des CRL-40941 ist um den Faktor 4 höher. Diese Dosierungswerte beruhen nicht auf klinischen Studien sondern auf Laborversuchen an Probanden und kann im Einzelfall (Körpergewicht, Toleranz, körperliche Verfassung usw.) erheblich abweichen. Generell gilt, dass eine kleinere Dosis immer weniger Risiken beinhaltet.

Molekülmasse: 309,33 g/mol, Summenformel: C15H13F2NO2S, CAS: 90280-13-0, Reinheit über 98%

Minimale Bestellmenge: 0,5g

CRL-40,940
Gewicht 0,5 g 1 g
Euro / g 40 30
Euro 20 30










Bemethyl, CAS:14610-11-8

2-Ethylsulfanyl-1'H-benzimidazole
Bemethyl

ausverkauft, die Nachfrage war sehr klein

Bemethyl, auch Bemitil oder Metaproth genannt, ist ein synthetisches Adaptogen, welches die körperliche Leistungsfähigkeit steigern kann. Es wurde gezeigt, dass mit Bemethyl sowohl die körperliche als auch die geistige Leistungsfähigkeit in Höhenlagen und sauerstoffarmen Umgebungen beibehalten werden kann. Bemethyl kann die Wiederherstellung des Hörvermögens nach einem Minenexplosionstrauma erleichtern.
Eine Studie an Mäusen zeigte, dass Bemethyl die durch bestimmte mutagene Medikamente induzierte Mutation reduziert.
Eine andere Studie mit Zellen von menschlichen Spendern zeigte, dass Bemethyl antiklastogen ist, als in der Lage ist, Chromosomenbrüche zu minimieren.

Bemethyl wurde in den 1970er Jahren von der Abteilung für Pharmakologie der staatlichen Militärmedizinischen Akademie in St. Petersburg unter der Leitung von Professor Vladimir Vinogradov entwickelt. Professor Vinogradov und sein Forschungsteam erhielten für diese Leistung den Staatspreis der UdSSR.
Bemethyl wurde erstmals bei sowjetischen Kosmonauten eingesetzt und diente auch zur Vorbereitung von Athleten der UdSSR-Nationalmannschaft auf die Olympischen Spiele 1980 in Moskau. In den 1990er Jahren wurde Bemethyl in vielen Armeekorps Russlands, einschließlich der sowjetischen Truppen in Afghanistan, als Grundmedikament eingesetzt, da Bemethyl die Ausdauer von Soldaten über lange Strecken erhöhte. Bemethyl wurde auch verwendet, um die körperlichen und geistigen Fähigkeiten von Arbeitern zu verbessern, die nach der Tschernobyl-Katastrophe 1986 eingesetzt wurden.

Bemethyl sollte nach den Mahlzeiten oral eingenommen werden.
Die Standarddosis beträgt 250 mg Bemethyl zweimal täglich. Bei Bedarf kann die Dosierung auf 750 mg (morgens 500 mg und tagsüber auf 250 mg) erhöht werden. Die Behandlungsdauer sollte 5 Tage nicht überschreiten, um eine Kumulierung des Bemethyls zu verhindern.
Zur Steigerung der Arbeitsleistung unter extremen Bedingungen sollten 500 mg des Bemethyl eine Stunde vor der erwarteten Belastung eingenommen werden. Wenn diese Bedingungen eingehalten werden, kann die zweite Dosis von 250 mg 6-7 Stunden später eingenommen werden.
Die maximale Tagesdosis sollte 1000 mg und 750 mg am Tag danach nicht überschreiten.

Molekülmasse: 178,25 g/mol, Summenformel: C9H10N2S, Reinheit über 98%, CAS: 14610-11-8

Minimale Bestellmenge: 1g

Bemethyl
Gewicht 1 g
Euro / g 20
Euro 20










Figure 1

über uns







Seit 2009 verkaufen wir Research Chemicals, hauptsächlich in deutschsprachigen Ländern. Seit 2015 wird nicht mehr nach Österreich und auch nicht mehr in die Schweiz versendet.
Foche hat viel Erfahrung im RC Bereich und kennt viele zuverlässige Quellen, vor allem in China. Wir sind Wiederverkäufer, prüfen im Foche Labor neue Chargen per Dünnschichtchromatographie (DC) auf Echtheit und Verunreinigungen, entwickeln vereinzelt auch neue Produkte bzw. reinigen diese nach bzw. führen diese in eine andere Form über.
Foche hat Zugang zu einem High-End Labor und kann 13C und 1H Isotop NMR Spektren selber erstellen und auswerten.
Foche versendet nur aus Deutschland.
Foche bietet nur Produkte an, die in Deutschland nicht unters BtMG und nicht unters NpSG fallen. Bei Versand in andere Länder wird immer im Einzelnen geprüft, ob das entsprechende Produkt dort auch erlaubt ist.
Foche bietet keine Vergünstigungen oder gratis Samples an.
Die minimale Bestellmenge finden Sie in der jeweiligen Produktbeschreibung. Pro Bestellung sollten mindesten 50 Euro Ware gekauft werden.